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Meine Menüleiste

February9
Menüleiste

Heute gibt’s schon wieder Computercontent. Ich erkläre die Menüleiste meines Macs. Das machen sehr viele andere Leute auch, aber nicht jeder liest alle anderen. Von dem Gedanken getragen, dass jemand vielleicht was entdeckt, das ihm noch fehlt:

Meine Menüleiste
(von links nach rechts)

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Nerven sparen im digitalen Leben (1-3)

January24

„Wow“, denke ich oft, wenn ich im Internet sehe, auf was für schlaue, lustige oder anderweitig tolle Ideen Leute so kommen. Weil ich diese Artikel, Videos, Ideen, Onlinedienste, Programme et cetera nur entdecke, weil ich woanders darauf auf­merk­sam werde, bilde ich mir dann ein, ich sei wahr­schein­lich einer der letzten, die davon Wind bekommen. Fälschlicherweise – häufig genug merke ich, dass sehr viele Leute nicht den Hauch einer Ahnung von vielen neuzeitlichen Errungenschaften haben, auf die ich schon lange nicht mehr verzichten möchte. Diese Leute können hier jetzt nachlesen, welche massentauglichen Ideen, Dienste und Hilfsmittel mir im „digitalen Leben“ reichlich Nerven sparen. Weiterlesen »

I’m a Mac (glaube ich)

October19

Kürzlich fiel mir zufällig auf, dass mein MacBook seinen ersten Geburtstag hatte. Das nehme ich zum Anlass, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mitzuteilen – in der Hoffnung, neugierigen Lesern oder solchen, die sich mit Wechsel­gedanken tragen, einen persönlichen Einblick in die Welt der Apple-Computer zu geben.

Vorab sei erwähnt, dass mein Fazit positiv ausfällt. Wer damit nicht klarkommt, sollte sich die folgenden knapp 12.000 Zeichen besser ersparen. Damit aber niemand auf die Idee kommt, ich sei – wie nicht wenige – ein verblendeter Fanboy, der in seinem MacBook ein Kultobjekt sieht und für den das Bekenntnis zu dem Hersteller einen Religionsersatz darstellt, stelle ich rein vorsorglich klar: Mein geistiger Führer ist sicher nicht Steve Jobs, der Mensch Bill Gates ist mir sogar einigermaßen sympatisch und ich weiß, dass Computer Sachen sind, die dem Menschen zu dienen haben und daher keine Geburtstage feiern. Weiterlesen »

Das jüngste Gewitter (2007)

March25

Foto: Neue Visionen

Bevor ich mir gestern Roy Anderssons Film »Das jüngste Gewitter« im Kino angesehen habe, habe ich im Internet gelesen, was andere davon halten. Nicht wenige Stimmen lauteten, diese angebliche Komödie sei Zeit- und Geldverschwendung. Was ihr an Lustigkeit fehle, gleiche sie durch die Langeweile aus, die sie verbreite. Kein geistig gesunder Kinogänger ertrage es, bis zum Ende der Vorführung im Saal auszuharren.

Man darf nicht alles glauben, was im Internet steht. Heute kann jeder Depp eine Internetseite aufmachen und schreiben, was er will. So wie ich. Wer mich nach meinem Urteil über den Film fragt, bekommt einen gegenteiligen Tenor zu hören. Nämlich: Toller Film. Weiterlesen »

Darüber lacht der Nerd

March16

Die Foto-Plattform flickr erfreut sich wegen der Möglichkeit zur Interaktion (Stichwort: social Dingsbums/»Web 2.0«) und wegen ihrer – trotz ansehnlichen Funktionsumfangs – beispiellos einfachen Bedienbarkeit einer erheblichen Beliebtheit (muss ich mir eigentlich Sorgen machen, wenn ich an einem Sonntagmorgen im Zustand der Entspannung Wendungen wie sich erheblicher Beliebtheit erfreuen und Zustand der Entspannung gebrauche?). Flickr ist jedenfalls laut Alexa-Ranking unter den weltweit 50 populärsten Websites. Ich habe dem Angebot dennoch vor einigen Monaten aus verschiedenen Gründen den Rücken gekehrt, einer davon: Das Unternehmen installierte für deutsche Benutzer einen Inhaltsfilter, der die Besucher bevormundet, indem er bestimmte Fotos vorsichtshalber nicht anzeigt. Leider sind derartige Filter regelmäßig ziemlich doof, manche nannten die Vorgehensweise sogar Zensur.

Unlängst gab es für mich trotzdem einen Grund, mal wieder ein wenig Zeit bei flickr zu verbringen. Es ist der Song Chart-Bilderpool. Dort werden Bilder gezeigt, die Musik visualisieren, indem der Text als Diagramm dargestellt wird. Das ist lustig. Für mich jedenfalls lustig genug, auch ein paar Diagramme zu entwerfen. Weiterlesen »

Fünf Weisheiten aus Berlin (aus Berlin)

January9

Die Ärzte aus Berlin (aus Berlin) sind schon so lange im Geschäft, dass ihre Konzerte von Teenagern jeden Alters besucht werden. In all den ganzen Jahren haben im Werk von Belafarinrod auch profunde Lebensweisheiten Niederschlag gefunden. Von den inzwischen zur Allgemeinbildung gehörenden Erkenntnissen über Männer (= Schweine) und Frauen (= Hauegernhaberinnen) abgesehen, zum Beispiel diese hier:

5. „So wie ich die Sache sehe, ist die Intelligenz bereits ausgerottet und es leben nur noch die Idioten.“ (Anti-Zombie)

Wenn man das erstmal kapiert hat, lebt es sich stressfreier: Die Leute, die einem immer wieder aufs Neue den Alltag schwer machen, sind halt doof und können nichts dafür. Weiterlesen »

Fünf Vorsätze für das neue Jahr

December30

Klassiche Vorsätze zu Beginn eines neuen Jahrs sind: mehr Bewegung, weniger Essen, gar keine Zigaretten. Sie sind allesamt zum Scheitern verurteilt und werden daher immer unpopulärer. Dieser Beitrag gibt dem orientierungslosen Leser auf der Suche nach neuen Vorsätzen praktische Lebenshilfe.

5. Mehr Gelassenheit wagen

Verkrampfte aller Länder, lasst Euch sagen: Gelassenheit ist gut für uns alle. Entspannt lebt es sich einfach besser. Nachdem es in diesem Jahr gelungen ist, das Klima zu retten, haben wir schließlich allen Grund, völlig unaufgeregt der Dinge zu harren, die da kommen. Weiterlesen »

Sogenannte Swingerclubs

October18

Nur wenig liegt mir ferner als die Zeitschrift DÖV zu abonnieren. DÖV steht für Die öffentliche Ver­waltung und dürfte in Kreisen einigermaßen normaler Leute ähnlich gut als kurzweilige Lektüre geeignet sein wie Emma im Opelclub. Eine der Titelgeschichten in der aktuellen Ausgabe trägt die knackige Überschrift „‚Gemeingeist‘ versus Dienst-Mechanismus – Zum 250. Geburtstag des preußi­schen Reformers Karl vom und zum Stein“. Mehr muss man nicht über diese Zeitschrift wis­sen. Eigentlich.

Mir gelang es, mich während der letzten 29 Jahre von dem Blatt fernzuhalten. Bis gestern. Da konn­te ich nicht widerstehen, eine der letzten Ausgaben zur Hand zu nehmen, die mich in der Uni­bib­lio­thek anlächelte – dort sind solche Magazine frei zugänglich. Hat die Schriftleitung doch glatt ein The­ma aufgegriffen, das man sonst nur aus dem Privatfernsehen kennt: Swingerclubs. Weiterlesen »

Kleine Erfolgserlebnisse des Hobby-Wortschöpfers

September6

Bisher war ich ein erfolgloser Wortschöpfer. Meine Begriffe homestoryesk, Putativheld und Unterschichtenschlüpfer haben sich nicht durchsetzen können. Anders der Plazenta-Effekt. Dieser von mir vor knapp 19 Monaten geschöpfte Begriff ist inzwischen in einem Marketing-Glossar aufgetaucht:

Immer diese Radfahrer

June13

Amsterdam könnte eine schöne Stadt sein. Man müsste nur die ganzen Autos beseitigen, die die idyllische Kulisse so sehr beeinträchtigen. Und die Fahrräder natürlich. Erstaunlich, dass die EU dagegen noch nichts unternommen hat, von wegen Anpassung der Lebensverhältnisse und Beseitigung unnötiger Risiken für die Volksgesundheit. Schließlich besteht dringender Handlungsbedarf zur Stärkung der Rechte der Fußgänger.

Über die Fietser, wie harmlos das klingt, muss man wissen: Sie sind überall, sie sind schnell und sie kennen keine Gnade. Dereinst hat Ulrich Wickert in Paris gezeigt, dass die vielbefahrene Champs-Élysées trotz chaotischer Verkehrslage selbst dann unbeschadet zu Fuß überquert werden kann, wenn man die anderen Verkehrsteilnehmer komplett ignoriert. Weiterlesen »

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